|
Die gewählte Pumpe ist oft ein Kompromiss, um alle diese zu erfüllen. So steht bei neuen Schleppertypen immer öfter nur" noch eine höhere Drehzahl (750 / 1000 / 1200 U/min) an der Zapfwelle zur Verfügung. Diese passen nicht zu schlagkräftigen modernen Verdrängerpumpen wie z.B. Drehkolbenpumpen, eine Reduzierung ist erforderlich. Daneben steht seit jeher die Forderung das Fass schnell zu befüllen. Das bedeutet in der Praxis oft: Hohe Motordrehzahl des antreibenden Schleppers im Stand. Auf dem Feld ist eine hohe Zugleistung des Schleppers gefragt, weshalb nun hier mit hoher Motordrehzahl gearbeitet werden muss. Seitens der Pumpe ist dies jedoch nicht erforderlich, da jetzt nur eine reduzierte Förderleistung benötigt wird: Zwei gegensätzliche Anforderungsprofile.
Die neue TopService Drehkolbenpumpe mit DuoShift Konzept erfüllt all diese Ansprüche: Hohe Förderleistung und damit schnelle Befüllung bei gleichzeitig niedriger Motordrehzahl des Antriebes aber auch reduzierte Förderleistung beim Ausbringen auf dem Feld bei erhöhter Motordrehzahl des Schleppers. Gleichzeitig ist die Pumpe besser für Service und Wartung zugänglich. Dafür steht die neue" Pumpe senkrecht auf der Deichsel, entsprechend gering ist der Platzbedarf. Daraus resultiert ein hervorragender Zugang für Service und Wartungsarbeiten. Im dazugehörigen Winkelgetriebe wird nicht nur der Kraftfluss umgeleitet, hier ist auch eine Untersetzung integriert. Zapfwellen mit 750 min-1, 1000min-1 oder Sparzapfwellen sind so absolut unproblematisch. | | |
| |
Mit dem DuoShift Konzept wird Immer die passende Fördermenge erreicht. Dahinter verbirgt sich ein Mehrkammerprinzip. Zum Befüllen werden beide Kammern gleichzeitig verwendet. So erreicht die Pumpe bei niedriger Drehzahl eine hohe Förderleistung. Gleichzeitig ist die Gefahr der Kavitation, oder gar des Abrisses des Saugfadens, aufgrund der niedrigeren Drehzahl reduziert. Selbst aus tieferen Gruben oder bei dickerer Gülle wird sicher angesaugt.
Bei der Ausbringung auf dem Feld arbeitet die Pumpe im VariousModus: Eine Kammer wird zur Beschickung der Verteiler eingesetzt. Die zweite Kammer dient jetzt dazu, den Tank kontinuierlich aufzurühren. So wird bei hoher Antriebsdrehzahl zum einen der Verteiler mit einer angepassten Menge beschickt. Auf der anderen Seite bleibt die Gülle homogen und in Folge ergibt sich eine gleichmässige Düngewirkung. Dabei ist die Pumpe so konzipiert, dass keine weiteren Ventile, Schieber usw. benötigt werden. Die neue Funktionalität ist im Konzept gleich integriert.
Die neue TopService Pumpe reduziert die Belastungen für Schlepper und Pumpe. Der Schlepper wird nicht mehr mit Vollgas im Stand betrieben, um das Fass zügig zu befüllen. Dies erfolgt bei reduziertem Kraftstoffverbrauch wesentlich schonender im Standgas. Auf dem Feld fördert die Pumpe nur den benötigten Teil zum Verteiler. Der Rest rührt den Tank auf. Alles in Allem ein Konzept um Wirtschaftdünger mit reduzierter Belastung von Schlepper und Pumpe auszubringen. Dies führt letztlich zu einem wirtschaftlicheren Betrieb. |